Was ist Diversifikation?
Diversifikation ist das Verteilen deines Geldes auf viele verschiedene Unternehmen, Branchen und Länder. Der Gedanke dahinter: Geht ein Unternehmen schief, trifft es nur einen kleinen Teil deines Geldes. Ein einzelner breit gestreuter ETF erledigt das in einem Kauf.
Wogegen Streuung hilft — und wogegen nicht
Hilft gegen: das Risiko des einzelnen Unternehmens. Eine Insolvenz, ein Skandal, ein verlorener Patentstreit.
Hilft nicht gegen: das Marktrisiko. Fällt der Weltmarkt um 20 Prozent, fällt auch ein breit gestreuter Fonds um etwa 20 Prozent. Dagegen hilft keine Streuung, sondern nur Zeit oder ein anderer Anlagetyp.
Scheinbare Streuung
Fünf ETFs zu besitzen ist nicht automatisch Streuung. Enthalten sie alle dieselben großen US-Konzerne, hast du fünfmal dasselbe gekauft — mit fünffachem Aufwand. Schau in die zehn größten Positionen, bevor du einen zweiten Fonds kaufst.
Der typische Anfängerfehler
Die eigene Firma, den eigenen Arbeitgeber und die eigene Branche gleichzeitig im Depot haben. Kommt die Branche in die Krise, trifft es Job und Depot am selben Tag.
So siehst du es in Kiggo
Kiggo zeigt zu jedem ETF einen Streuungsring und die zehn größten Positionen. So siehst du, ob zwei Fonds wirklich verschiedene Unternehmen enthalten — oder nur verschiedene Namen tragen.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Wie viele Aktien sind genug?
Darauf gibt es keine feste Zahl, und Kiggo gibt keine Empfehlung. Ein breiter Index-ETF enthält Hunderte bis Tausende Unternehmen in einem Papier.
Schützt Streuung vor Verlust?
Nein. Sie verteilt das Risiko einzelner Unternehmen, nimmt aber nicht das Risiko, dass der gesamte Markt fällt.
Kiggo erklärt — Kiggo berät nicht. Wir sagen dir nie, was du kaufen oder verkaufen sollst. Die Entscheidung ist deine. Zuletzt aktualisiert 2026-09-22.
Geschrieben von Claus Frisch, Gründer von Kiggo. Kein Berater, keine Bank — Kiggo erklärt, du entscheidest.