Grundlagen

Was ist ein Depot?

Ein Depot ist ein Konto für Wertpapiere. Auf deinem Girokonto liegt Geld, im Depot liegen Aktien, ETFs und Fonds. Eröffnet wird es bei einer Bank oder einem Online-Broker, meist zusammen mit einem Verrechnungskonto, über das Käufe, Verkäufe und Ausschüttungen laufen.

Was ein Depot kostet

Bei kleinen Beträgen entscheidet die Ordergebühr fast alles: 5 Euro auf einen 100-Euro-Kauf sind 5 Prozent, die erst wieder verdient werden müssen.

Deine Papiere gehören dir

Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen beziehungsweise dein Eigentum — sie gehören nicht zur Bilanz der Bank. Geht der Broker pleite, werden sie an dich herausgegeben oder auf ein anderes Depot übertragen. Das Geld auf dem Verrechnungskonto fällt dagegen unter die Einlagensicherung.

Depot wechseln

Ein Depotübertrag ist in Deutschland kostenlos, und die Papiere werden mit ihren ursprünglichen Kaufkursen übertragen. Achte darauf, dass die Anschaffungsdaten mit übertragen werden — sonst schätzt das Finanzamt später pauschal, und das wird teuer.

Kiggo sagt: Ein Depot ist ein Regal. Was du hineinstellst, ist die eigentliche Entscheidung.

Der typische Anfängerfehler

Ein Depot nach dem Willkommensbonus wählen. Der Bonus ist einmalig, die Ordergebühr zahlst du bei jedem Kauf — jahrelang.

So siehst du es in Kiggo

Kiggo ist kein Depot und führt keine Käufe aus. Kiggo erklärt, was du siehst. Trägst du die Aktien aus deinem Depot in Kiggos Portfolio ein, zeigt es Gewinn und Verlust je Aktie und insgesamt.

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

Was kostet ein Depot?

Bei den meisten Online-Brokern nichts für die Führung. Bezahlt wird pro Order — je nach Anbieter 0 bis etwa 10 Euro, manchmal als Prozentsatz.

Was passiert mit meinen Aktien, wenn der Broker pleitegeht?

Sie gehören weiterhin dir und werden herausgegeben oder übertragen. Nur Bargeld auf dem Verrechnungskonto fällt unter die Einlagensicherung.

Kann ich mehrere Depots haben?

Ja, beliebig viele. Denk dann daran, deinen Freistellungsauftrag passend aufzuteilen.

Kiggo erklärt — Kiggo berät nicht. Wir sagen dir nie, was du kaufen oder verkaufen sollst. Die Entscheidung ist deine. Zuletzt aktualisiert 2026-09-22.

Geschrieben von Claus Frisch, Gründer von Kiggo. Kein Berater, keine Bank — Kiggo erklärt, du entscheidest.

Sieh dir die Zahlen an einer echten Aktie an

Tipp einen Firmennamen in Kiggo ein und bekomm die Zahlen in einfachen Worten erklärt — an der Aktie, an die du selbst denkst.

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