Was ist Rebalancing?
Rebalancing bedeutet, dein Depot wieder auf die geplante Aufteilung zu bringen. Wolltest du 70 Prozent Aktien und 30 Prozent Anleihen, und die Aktien sind stark gestiegen, liegst du vielleicht bei 80 zu 20 — und trägst mehr Risiko, als du wolltest. Rebalancing stellt das Verhältnis wieder her.
Zwei Wege
- Mit neuem Geld: die nächsten Sparraten in den zu kleinen Teil stecken. Kostet nichts an Steuern, weil nichts verkauft wird. Für die meisten die einfachste Lösung.
- Durch Umschichten: vom zu großen Teil verkaufen und den anderen kaufen. Wirkt sofort, löst aber Abgeltungsteuer auf die Gewinne aus und kostet Ordergebühren.
Wie oft?
Gängig sind zwei Ansätze: einmal im Jahr zu einem festen Termin, oder erst, wenn eine Position um mehr als eine festgelegte Spanne abweicht. Häufiges Umschichten kostet Gebühren und Steuern und bringt selten mehr. Kiggo empfiehlt dir keinen der beiden Wege — beide sind verbreitet.
Der typische Anfängerfehler
Rebalancing kurz vor Jahresende mit großen Gewinnen. Die Steuer fällt sofort an. Mit neuen Sparraten umzuschichten kostet dagegen nichts.
So siehst du es in Kiggo
Kiggos Portfolio zeigt dir Gewinn und Verlust je Position und wie groß jede im Verhältnis zum Ganzen ist. Damit siehst du, ob etwas verrutscht ist — die Entscheidung triffst du selbst.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Muss ich überhaupt rebalancen?
Wer nur einen einzigen breiten Welt-ETF bespart, muss gar nichts tun — der Index gewichtet sich selbst. Nötig wird es erst, wenn du mehrere Bausteine in einem festen Verhältnis hältst.
Kostet Rebalancing Steuern?
Nur, wenn du mit Gewinn verkaufst. Schichtest du über neue Sparraten um, fällt keine Steuer an.
Kiggo erklärt — Kiggo berät nicht. Wir sagen dir nie, was du kaufen oder verkaufen sollst. Die Entscheidung ist deine. Zuletzt aktualisiert 2026-09-22.
Geschrieben von Claus Frisch, Gründer von Kiggo. Kein Berater, keine Bank — Kiggo erklärt, du entscheidest.