Was sind WKN und ISIN?
Die ISIN (International Securities Identification Number) ist der weltweit eindeutige Ausweis eines Wertpapiers: zwölf Zeichen, die ersten beiden das Land der Ausgabe, zum Beispiel IE für Irland oder DE für Deutschland. Die WKN (Wertpapierkennnummer) ist die ältere deutsche Variante mit sechs Zeichen. Namen können sich ähneln — diese Nummern nicht.
Warum das wichtig ist
Von einem einzigen Index gibt es oft ein Dutzend ETFs verschiedener Anbieter, alle mit fast demselben Namen. Erst die ISIN sagt, welchen genau du vor dir hast: welcher Anbieter, thesaurierend oder ausschüttend, welche Währung.
Beim Vergleich, beim Kauf und bei der Steuer ist die ISIN die einzige Angabe, auf die du dich verlassen kannst.
Das Land in der ISIN ist nicht das Land der Aktien
Sehr viele ETFs für europäische Anleger sind in Irland aufgelegt und beginnen mit IE, auch wenn sie ausschließlich amerikanische Aktien enthalten. Die ersten beiden Buchstaben sagen also etwas über den Fonds aus — nicht über sein Anlagegebiet.
Der typische Anfängerfehler
Nach dem Namen suchen und den erstbesten Treffer kaufen. Zwei ETFs mit fast identischem Namen können unterschiedliche Kosten, Ausschüttungen und Steuerfolgen haben.
So siehst du es in Kiggo
Kiggo zeigt zu jedem Papier die Kennnummer, damit du es bei deinem Broker und in offiziellen Listen eindeutig wiederfindest.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Brauche ich WKN oder ISIN?
Die ISIN. Sie gilt international und ist eindeutig. Die WKN funktioniert nur im deutschsprachigen Raum.
Woran erkenne ich einen irischen ETF?
Die ISIN beginnt mit IE. Das betrifft die Fondsauflage, nicht die enthaltenen Aktien.
Kiggo erklärt — Kiggo berät nicht. Wir sagen dir nie, was du kaufen oder verkaufen sollst. Die Entscheidung ist deine. Zuletzt aktualisiert 2026-09-22.
Geschrieben von Claus Frisch, Gründer von Kiggo. Kein Berater, keine Bank — Kiggo erklärt, du entscheidest.